Aktuelles

Vom 9. Juli bis 1. Oktober 2017 präsentiert das kulturforum Pampin 2 große Ausstellungen:

• in der Kulturfhalle und im Skulpturenpark die 1. PAMPINALE - Positionen zeitgenössischer Kunst

• in der Galerie GRAFIK 1: Radierungen und Objekte aus Radierplatten von Britta Matthies

1. PAMPINALE 2017 - Positionen zeitgenössischer Kunst

Es gibt einen ganz besonderen Anlass, in diesem Sommer nach Pampin zu kommen. Der  Skulpturenpark und die Kulturhalle haben Geburtstag.

Es ist 10 Jahre her, dass das kulturforum PAMPIN das ambitionierte Projekt „Kunst und Kultur in der Natur“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen konnte. Die am 7. 7.2007 eröffnete große Ausstellung SinnFormen von Utz Brocksieper war ein gelungener und verheißungsvoller Auftakt.

Dankenswerterweise blieben dem kulturforum alle Exponate von Utz Brocksieper erhalten. Auf diesem „Pfund“ aufbauend, konnte der Skulpturenpark mit jeder folgenden Ausstellung kontinuierlich wachsen. Etwa 100 Skulpturen/Installationen – zumeist angeordnet in Themenräumen - veranschaulichen mit ihrer Vielfalt an Stilen, Materialien, Größen, Formen und Interpretationsmöglichkeiten die verschiedenen Positionen der dreidimensionalen Kunst der Gegenwart.

Auch die Natur ist gewachsen. Aus der damals noch kargen Koppellandschaft ist inzwischen ein üppiger Garten mit Parkcharakter entstanden – 2016 ausgezeichnet mit der Plakette „Natur im Garten“ vom Landschaftspflegeverband Mecklenburger Endmoräne e.V.  

Nach 10 Jahren der Aufbauarbeit entspricht der Skulpturenpark heute weitgehend unseren Vorstellungen und Zielen: einen harmonischen und spannungsreichen Dialog zwischen Kunst/Kultur und Natur herzustellen und die „Pampa“ mit unterschiedlichen Ausdrucksformen dreidimensionaler Kunst zu beleben.

Dieses nach unserer Meinung gelungene Ausstellungsprinzip wollen wir vom Außen- auf den Innenbereich übertragen.

Mit der 1. Pampinale stellen wir unser neues Ausstellungsformat vor.: eine Mischung aus Kunstmuseum und Galerie. Statt temporärer großer Einzelausstellungen präsentieren wir in der Kulturhalle einen repräsentativen Ausschnitt der Werke  (auch neuen) unserer bisher ausgestellten Künstler*innen. Waren diese mit ihren ausschließlich für den Innenraum geeigneten Objekten bislang nur temporär vertreten, so wird ihnen jetzt eine Bühne für einen längeren Zeitraum geboten. Hier treten die individuellen Ausdrucksformen und Positionen der Künstler*innen in einen abwechslungsreichen Dialog: ein Wechselspiel von zwei-und dreidimensionaler Kunst sowie – in Kooperation mit DEZERNAT5 – Videokunst.

Parallel zu diesen längerfristigen Darbietungen eröffnen wir am 9. Juli in Kooperation mit Grafik Nord die Sonderausstellung „Grafik 1: Radierungen und Objekte aus Radierplatten“ von Britta Matthies. 

Britta Matthies: GRAFIK 1 - Radierungen und Objekte aus Radierplatten