Herbert W. H. Hundrich

Der Künstler und seine Werke im Skulpturenpark PAMPIN

Kurzportrait

Herbert W. H. Hundrich - Metamorphosen - Zeichnung Malerei Skulptur

Zum Künstler

Herbert W. H. Hundrich (geb. 1951 in Ostfriesland) ist in vielen Kultur- und Kunstwelten zu Hause. Als freischaffender Künstler hat er seine Kreativität nicht nur als Maler und Bildhauer realisiert, sondern auch als Fotograf, Regisseur und Urheber interkultureller, gesellschaftspolitischer Kunstprojekte. In den vergangenen Jahren hat sich Hundrich vorwiegend dem Zeichnen und vor allem der Malerei gewidmet. Dabei hat er mit verschiedenen Materialien und Techniken experimentiert, um seinen Aquarellen skulpturale Tiefe und Körperlichkeit zu verleihen. Sein künstlerischer Ehrgeiz bestand darin, Bilder zu Skulpturen zu machen und Skulpturen zu Bildern – eine Symbiose der beiden durch Metamorphose zu erzielen. Im Wechselspiel zwischen der mecklenburgischen Landschaft in Pampin (seit 2007 sein zweites Zuhause) und dem mediterranen Licht in Sineu/Mallorca hat er den vitalen Durchbruch zu einer neuen Generation faszinierender Skulpturen gefunden. Er ist nach vielen Jahren des Suchens angekommen – in seiner Kunst, bei sich selbst. Er hat den Kreis zwischen Zeichnen, Malen und bildhauerischem Gestalten geschlossen. Sein konsequenter Schaffensdrang verspricht noch viel für die Zukunft.

Zur Ausstellung

Das Konzept der Ausstellung gründet auf der Idee, die Zeichnungen, die Malerei und die neuen Skulpturen von H.W.H. Hundrich als Stationen und Ausdrucksformen eines kontinuierlichen Prozesses von Metamorphosen zu begreifen und darzustellen. Die metamorphologische übertragung der zwei- in die dreidimensionale Linien-, Farb- und Formensprache – also von der Zeichnung über die Malerei zur Skulptur – entspricht einem Quantensprung im Schaffen Hundrichs. Damit realisiert er die lang gehegte Absicht, seinen Skulpturen den künstlerischen Ausdruck von Aquarellen zu verleihen: ihnen Transparenz, Leichtigkeit und Lichtsensibilität zu geben. Auf der Suche nach dem dafür geeigneten Material hat er die Polyester-Fiberglastechnik wiederentdeckt und das Verfahren in vielen Experimenten raffiniert verfeinert.

Die Skulpturen entstehen in einem präzise und filigran aufeinander abgestimmten Prozess der Wechselwirkung von Formgebung des Bildhauers und Linienführung des Malers. Die Rohform wird mit Farbe grundiert und mit Linien versehen, die dann wieder in Polyesterschichten eingearbeitet werden, so dass sie sich zu verlieren scheinen. Dieser Vorgang wird einige Male wiederholt, bis die Metamorphose von der Skulptur zum Aquarell – und vice versa – vollendet ist. So fließen Bildhauerei und Malerei im wahrsten Sinne des Wortes ineinander und ermöglichen eine ungeahnte Vielfalt und Brillanz der Ausdrucksweise.

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