Reinhard Buch

Der Künstler und seine Werke im Skulpturenpark PAMPIN

Kurzportrait

Reinhard Buch - ZWISCHENSPIEL - Zeichnung Skulptur Installation

... zum Künstler

Reinhard Buch wuchs in Warnemünde auf. Er erlernte den Beruf eines Baufacharbeiters mit Abitur (1970-1973). Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (1975-1980) und an der Budapester Hochschule für Schöne Künste (1980-1981). Lehraufträge an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm (1985-1987), an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (1992), an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (2002-2004).

Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR (1981-1989), seit 1990 im Berufsverband Bildender Künstler Mecklenburg-Vorpommern. 1985 Verleihung des Gustav-Weidanz-Preises für Plastik der Burg Giebichenstein (Halle).

Studienreisen nach Italien, Frankreich und Griechenland (1993-1995), Chile und Argentinien (2004). En einmonatiges Austauschstipendium des Künstlerhauses Lucas für das NES-Residency-Skagaströnd in Island (2009), gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 1992 nimmt Reinhard Buch erfolgreich an Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene teil und arbeitet mit Schweriner und Rostocker Landschaftsarchitekten zusammen.
Reinhard Buch lebt und arbeitet seit 1981 in Hirschburg (Ribnitz-Damgarten). 1998 konnte er sein Atelier wesentlich vergrößern und veranstaltete dort mehrere Werkstatttage.
Neben zahlreichen Einzelausstellungen seit 1991 beteiligte er sich an Ausstellungen in Blackburn, Budapest, Uppsala, Kopenhagen, Wien, München, Mannheim, Bonn und Dresden.

... zur Ausstellung

Reinhard Buch hat sich parallel zu seinen Arbeiten für den öffentlichen Raum immer mit Themen und Zyklen seiner freien Wahl künstlerisch auseinandergesetzt. Aus dem breiten Spektrum dieser freien Schöpfungen werden wichtige Arbeiten in der Ausstellung präsentiert, die die Schaffensbreite und -tiefe des Künstlers widerspiegeln.

Unter dem Titel der ROTE MANN hat Buch sich mit dem Thema von Macht und Ohnmacht befasst und Torsi unterschiedlichen Formats und Materials hergestellt. Eine großformatige Variation dieser Thematik wurde als PAMPINER FASSUNG eigens für den Skulpturenpark hergestellt  und wird dort verbleiben. 

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Zyklus  vom CHINESISCHEN HUND, in dem sich der Künstler phantasievoll in die Genese einer kleinen, uralten Hundefigur hineinfühlt und die Innen- und Außenansichten der heranwachsenden Kreatur veranschaulicht.

In der Bronze-Serie GYMNASTISCHE ÜBUNGEN spielt Buch mit der Idee, eine ägyptisch anmutende Figur in Bewegung zu setzen, indem er ihre Körperhaltungen und Beinstellungen verändert.
Auch die neuesten, „frisch aus dem (Brenn)Ofen“ kommenden Objekte sind ungewöhnliche Artefakte: Schreine mit einem verwirrenden Spiel von realen und virtuellen Formen im Positiv-Negativ-Duktus, überzogen mit einer metallisch anmutenden Oberfläche, und frugale „Tellergerichte“ mit farbigem Dekor, die als PAMPINER MENÜ (Porzellan/Gelantine, vierteilig) betitelt sind.
Typisch für alle Arbeiten Reinhard Buchs sind die Lust und Kunst der Formgebung, das Experimentieren mit neuen Materialien, das Zerlegen von Prozessen in Sequenzen und eine Erzählstruktur mit Tiefgang. So sich der Betrachter darauf einlässt, nimmt der Künstler ihn mit auf seine Entdeckungsreisen in seinem als Kunst-Labor organisierten Atelier. Buch lässt tief blicken.

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